basta con le montagne! al momento abbiamo voglia di sole e mare. al paese di molto turistico ma bello di Montañita troviamo una bella spiaggia. Carmen dice che il paese e cresciuto molto nei 4 anni passati. prendiamo un po di sole, facciamo il bagno e io provo di fare il surf. molto divertente!
perche durante il carnevale aspettano tantissima gente e alzano i prezzi al doppio lasciamo questa spiaggia e andiamo a Puerto Lopez. anche li c'e un bel po di gente ma non influenza nostro gira alla Isla de la Plata (isola d'argento). la attrazione dell isola sono i ucelli acquatici con i piedi azzurri. da li continuamo a Canoa per altri due giorni in spiaggia tranquillissima.
traversando due volte l'equatore arriviamo a Quito, la citta dove Carmen ha imparato a parlare spagnolo 4 anni fa. in breve mi spiega dove viveva e visitiamo il centro storico. visitiamo anche il Museo Solar Inti Ñan, che si trova al norte di citta sul equatore. sul equatore propio, non come il grande monumento Mitad del Mundo che si acerca solo a pochi metri. al museo ci mostrano come l'acqua scende nel altro senso al norte e al sud e passa giu nel tubo senza girare direttamente sul equatore.
piu o meno sulla stessa linea si trova la Reserva di Cuyabeno, dove passiamo cinque giorni nella selva amazonica. con il guida Romulo facciamo giretti in barca (facciamo anche 2 senza lui, ma con remo...) e belle camminate nella giungla. vediamo scimmie, delfini d'acqua dolce, uccelli colorati, tante formiche e proviamo di pescare qualche Piraña.
dopo di rilassarci altri due giorni a Quito lasciamo il paese per il norte. prossima fermata: Colombia.
jetzt sind wir mit den Fotos fast aktueller als mit den Blogeinträgen! Bolivien folgt noch.
--> Peru
--> Ecuador
--> Kolumbien
--> Venezuela*
--> Paraguay*
*bitte nicht zuviel erwarten
der Grenzübergang Ecuador - Kolumbien läuft wie geschmiert. der überfreundliche Taxifahrer weckt zwar kurz Bedenken wegen unserer Coca-Blätter die in Kolumbien verboten sind, hilft uns aber gleich bei der Entsorgung.
in Pasto und Cali gewöhnen wir uns an das neue Land und seine Preise. die Leute bedürfen keiner Gewöhnung, die sind supernett und freundlich! sogar Buspersonal und Taxifahrer. als wir dann Cali in Richtung Zona Cafetera verlassen, merken wir, dass wir uns noch nicht richtig an die Bustarife gewöhnt haben. für die 3 Stunden nach Armenia bezahlen wir fast gleich viel wie für die neun Stunden von Pasto nach Cali.
wir fahren gleich noch etwas weiter ins Dörfli Salento. was macht man denn mitten in der Kaffeezone? richtig, man besucht eine Kaffeeplantage. nach einer einstündigen Wanderung, auf der wir unzählige Kaffee- und Bananenplantagen an den Berghängen sehen, erreichen wir die Finca von Don Elias.
der rüstige Grossvater führt uns enthusiastisch über seine Bio-Anlage. dabei ernten wir reife Bohnen, er posiert für das eine oder andere Foto und erklärt viel über den Kaffeeanbau. zum Beispiel warum es immer Bananenbäume zwischen den Kaffeestauden hat: weil Kaffee gern im Schatten steht und die Bananen gerne Platz haben. nachdem er uns gezeigt hat wie die Bohnen geputzt, getrocknet und geröstet werden, mahlt er drei Portitonen, die wir anschliessend bei einer Plauderrunde zusammen geniessen. mmmmhh!!
am Abend gibt es eine weitere Plauderrunde mit David und Aurélie, zwei Bekannten von unserem Cowboy-Abenteuer in Bolivien, die uns zufällig über den Weg laufen.
wir setzen unsere Reise rund um den Äquator fort. eine fast schlaflose, nicht enden wollende Nachtbusfahrt bringt uns zur Brücke über den Cuyabeno Fluss, wo sich der Eingang zum gleichnamigen Nationalpark befindet. der Start unseres Dschungel-Abenteuers verläuft nicht gerade gut.
der bus ist eine gute Stunde zu spät dran und kurz bevor wir am gewünschten Ort ankommen fängts an zu regnen. statt vom versprochenen Boot, werden wir zu Fuss vom "Jungen für alles" abgeholt. als wir ganz nass im Camp ankommen, stellen wir fest, dass gar niemand da ist und als die Crew am späten Nachmittag mit den restlichen Gästen von einem 2-tages-Ausflug zurückkommt wissen die nicht mal von unserer Ankunft. der erste Tag fällt somit ins Wasser.
der zweite Fag fängt mit einer Kanu-Fahrt an. toll der Dschungel-Fluss! nur schade, dass Explorador, einer der Hunde, uns die ganze Zeit folgt und alle Tiere verscheucht. irgendwie aber auch süss.
der Tag bietet noch zwei Spaziergänge durch den Dschungel einer davon durch den sumpfigen Teil. wegen des heftigen Regens am Vortag reicht uns das Wasser teilweise bis zum Hals. zum Glück ist das Camp auf Stelzen, denn auch hier ist der Boden überflutet weil der Fluss gestiegen ist.
am Morgen bfrechen wir auf in Richtung Lagune zu einem anderen Camp wo wir übernachten werden. auf halbem Weg fängt es heftig an zu regnen. am Nachmittag hellt es wieder auf und wir können eine weitere Bootsfahrt machen auf der wir Flussdelfine, Totenkopf- und Saki-Äffchen und viele farbige Vögel sehen. anschliessend versuchen wir Pirañas zu fischen und erfolglos eine Anaconda aufzuspüren.
am nächsten Morgen sehen wir in einer Indigena-Gemeinschaft die Zubereitung von Yucca-Tortillas, von welchen wir kosten können. anschliessend gibts noch Boot-Touren auf denen wir wieder Affli, Vögel und Delfine sehen und nochmal Piraña-fischen. die Anacona ist wieder nicht zuhause, also können wir beruhigt in der Lagune schwimmen bevors zurück zur Cuyabeno River Lodge geht.
am letzten Tag im Dschungel machen wir nochmal einen ausgedehnten Spaziergang inklusive Lianenschwingen und -hochklettern. nach einer weiteren Kanufahrt (diesmal ohne Hund) fahren wir mit dem unbequemen Nachtbus zurück nach Quito.
auf dem Weg von Canoa via Pedernales und Santo Domingo nach Quito wechseln wir von der Süd- auf die Nordhalbkugel und gleich wieder zurück. nach einer schönen, grünen Bergfahrt erreichen wir die Stadt, in der Carmen vor vier Jahren Spanisch gelernt hat.
anhand der Ecovia, der östlichen Trolley-Linie, erzählt und zeigt mir Carmen wie und wo sie damals gelebt hat. mit den 2800 Höhenmetern kommen wir trotz fast drei Wochen auf Meereshöhe gut zurecht. wir besichtigen die Altstadt und erklimmen die Türme der Basilica del Voto Nacional via teilweise schwindelerregende Treppen. eine herrlche Aussicht über die von Bergen umringte Stadt hat man von da oben.
natürlich machen wir auch einen Abstecher zum Äquator der sich gute 20km nördlich von der Stadt befindet. und zwar nicht zum gigantischen "Mitad del Mundo"-Monument sondern zum ca. 250m nördlich gelegenen Museo Solar Inti Ñan. dieses befindet sich wirklich direkt auf dem Äquator.
in diesem Museum demonstrieren sie mit einem verschiebbaren Spülbecken wie das Wasser im Norden gegen und im Süden im Uhrzeigersinn abfliesst. das verblüffende: auf dem Äquator läuft es ohne einen Strudel zu erzeugen einfach den Abfluss runter. dieser Ausflug macht es unmöglich zu rekonstruiren wie oft wir auf dieser Reise die Hemisphäre gewechselt haben.
unser erster Stopp in Ecuador ist Machala, wo ich feststelle, dass die Flachlandparks von Leguanen bewohnt werden. auf dem Weg dorthin sehen wir unzählige Bananenplantagen, ist ja schliesslich Ecuadors Bananenhauptstadt, und viele Reisfelder. jetzt wissen wir auch woher der Reis kommt der immer die Hälfte unserer Teller bedeckt.
nach kurzem überlegen, wie weiterzureisen, entscheiden wir uns gegen das Hochland und für die Küste. am nächsten Tag reisen wir via Guayaquil nach Montañita. dort geniessen wir Sonne und Meer. und ich versuche mich im Surfen. das macht Spass! Carmen meint das Dörfli sei von der Atmosphäre und Aufmachung her das gleiche wie bei ihrem Besuch vor vier Jahren, aber es sei wahnsinnig gewachsen.
wegen dem bevorstehenden Carnaval-Wochenende, an dem viele Leute erwartet werden, steigen die Zimmerpreise stark an. aus dem gleichen Grund ziehen wir weiter nach Puerto Lopez. wir machen einen Ausflug auf die Isla de la Plata, oft das Galapagos der Armen genannt, um die blaufüssigen Tölpel zu sehen.
wir beenden unsere "Verlängerungswoche: Badeferien" (*) in Canoa. auch dieses Dörfli habe sich verändert: Hostals an jeder Ecke und ein Strand voller Leute. am zweiten Tag stellen wir fest, dass die vielen Leute noch eine Nachwirkung vom Carnaval waren und teilen den schönen, ruhigen Strand nur mit den Pelikanen.
(*): die Erholungswoche die bei Reiseveranstaltern auf eine Kulturreise folgt. in unserem Fall auf Peru.
nach ein paar Tagen im sonnigen und warmen Lima verlässt uns Anita. es war ein schöner und abwechslungsreicher Monat. wir sahen das Altiplano, ein grosser See, jede Menge Steinhaufen, einen tropischen Wald, Wüste (mit mysteriösen Linien) und haben am Ende noch die Füsse im Pazifik gebadet.
die Art wie Anita die Dinge betrachtet erinnert uns sehr an die Art, wie wir viele Sachen anfangs Reise gesehen haben. mit der Zeit gewöhnt man sich halt einfach daran , dass alles anders ist. ich hoffe, ihr hattet Spass an ihren Blogeinträgen aus der Sicht eines Backpacker-Neulings.
der nächste Abschied folgt am nächsten Tag, nämlich der von Lima. eine Nachtbusfahrt, eine Taxifahrt und einen kleinen Fussmarsch später heisst es schlisslich auch "Adios Peru".
obwohl uns auf der peruanischen Seite alle Angst machen wie gefährlich die Grenze sei, laufen wir darüber. nach einer Stunde Fussmarsch erreichen wir schliesslich die ecuatorianische Immigration und die einzige Gefahr war die eines Hitzschlags.
dopo due microbus e una breve camminata tra gli uffici d'immigrazione ci troviamo in un bus con destino Puno. alla costa nort-este del lago Titicaca andiamo con un tour sulle isole. per primo visitiamo le isole galleggianti degli Uro. gli Uro vivono in communita di varie isole artificiali in una baia vicina a Puno.
poi continuamo alla isola (vera) di Amantani. la incontriamo Maria e le sue due figlie Nohelia e Lisbeth che ci ospitano per un giorno. dopo un pranzo che assomiglia la "raclette" svizzera camminiamo alla punta piu alta dell isola per vedere il templo e il panorama. poi Maria ci prepara una buona cena, ci veste tradizionalmente e ci porta nella "discoteca" locale a ballare con gli altri del gruppo e sue famiglie temporanee. dopo colazione il giorno prossimo passiamo in barca alla isola Taquile, dove i uomini fanno finissimi prodotti di lana. una bella camminata ci porta al villaggio, dove possiamo ammirare le cose. dopo pranzo torniamo in barca a Puno.
scopriamo che di treno che va a Cusco c'e solo uno di lusso. la classe economica l'hanno eliminata un anno fa, che peccato! Anita ci convince che l'esperienza vale la Pena invitandoci al viaggio. sul bel treno a quattro carri, che fa il viaggio per 15 persone (apunto ch e caro!) troviamo sopratutto gente "normale", come noi. tra i quali tre italiani. - "ciao Sergio!" - la vista dal carro panoramico, dietro aperto, e magnifica! prima viaggiamo sul altipiano fino al passo La Raya a 4315m, poi scendiamo una valle verde fino a Cusco.
l'attrazione di Cusco, la capitale del impero Inca e l'ombelico del mondo, sono i muri precisissimi dei Inca. tantissime case in citta hanno il fondamento incaico. gli spagnoli non potevano distruggerle, cosi hanno costruiti lore case sopra. intorno la citta visitiamo quattro siti archeologichi. la fontana di Tambomachay, il forte di Pucapucara, la roccia tagliata di Q'enqo e la fortalezza di Sacsaywaman con muri gigantissimi costruiti con sassi alti fino due metri.
un altro treno (questa volta piu economico) ci porta "zigzagando" su e giu un monte a Aguas Calientes, dove la pioggia ci da il benvenuti. passiamo il pomeriggio nei bagni termali sperando che il tempo si migliora domani.
quando ci alziamo vediamo il sole e partiamo per il Machu Picchu. la ragione per un viaggio al Peru, per alcuni per viaggiare al continente sudamericano. il sitio incaico di cui si vede tantissimi immagini. piu che ti avicini piu ne vedi! speriamo di non rimanere delusi per averlo gia visto troppo...
la prima occhiata che diamo alla vecchia citta fa sparire questo pensiero. e magnifica! ci lasciamo tutta la giornata bellissima per esplorare le ruine e immaginarci la citta piena di vita invece di turisti. al pomeriggio tardi scendiamo camminando dopo aver brindato col vino al nostro posto preferito con vista panoramica del sitio.
prossima fermata: il canyon del Colca vicino di Arequipa. da Chivaz, al inizio della valle del Colca giungiamo un tour. vedendo la valle con le vecchie terrazze verdi che si trasformano in un canyon, andiamo alla Croce del Condor, il posto piu profondo. abbiamo la fortuna di vedere volare uno di questi uccelli andini gigantissimi.
dopo qualche giorno a Arequipa, un altra citta bianca, continuamo a Nasca. andiamo a vedere le linee antiche immense nel deserto da un miratore naturale e due figure da una torre di 12m. la prossima mattina voliamo in una piccolissima Cessna a quattro sedili sopre altre figure. tra quali mia preferita: la scimmia! il volo e interessante e andato benissimo, anche se Carmen a paura di volare.
siamo felici di essere arrivati al caldo e abbiamo bastanza delle montagne. ci piace anche di vedere il mare arrivando a Lima. dopo un paio di giorni in citta e avere bagnato i piedi nel mare pacifico portiamo Anita al aeroporto e la salutiamo. ci ha piaciuto di viaggiare con lei. noi due prendiamo un bus a Tumbes il prossimo giorno dove lasciamo anche noi il paese.
l'avventura che ci perdavamo aspettando al bus internazionale a Putre, Cile, troviamo sui primi bus boliviani. i bus sono piu che pieni per arrivare a Oruro e l'equipo piu brutto ci accompagna alla citta piu alta del Mondo. Potosi si trova a la altitudine di 4060 metri.
fa freddo e piove tanto. sarebbe una bella citta, ma ci piove troppo. a una colazione parlo con un boliviano che studia medicina a Firenze. poi partiamo per la capitale, Sucre, la citta bianca. la chiamano cosi perche quasi tutte le case sono bianche. e una citta bellissima. passiamo una settimana di "vacanze" che include capodanno nella casa d'ospiti WasiMasi (quechua per Casa d'Amici) della amichevolissima Roxana. facciamo una "passegiata"al mercato tradizionale di Tarabuco, dove compramo foglie di coca. per farci un te.
da li (a 1800m) andiamo giu al tropicale Santa Cruz (450m) dove il calore ci colpisce come una martellata. la citta piu grande del paese non ci sembra un granche, cosi ritorniamo a un po di altitudine, a Samaipata. il paese si trova a 1650m ai confini del parco nazionale Amboro.
un altra volta troviamo tanta pioggia. e dopo una camminata alla antica roccia tagliata "El Fuerte", dalla quale torniamo bagnati, ci passa la voglia di farne un altra nella foresta nuvolosa. un altra problema e che non sabbiamo quant'acqua la strada sopporta e torniamo a Sucre. la strada a Cochabamba e gia chiusa. non sarebbe grande cosa se non dovremmo essere a La Paz a una data fissa.
cosi passiamo qualche altro giorno con Roxana e gli disegnamo un sitio Web per il WasiMasi (www.piranho.wasimasi.com). poi andiamo con il bus notturno piu comodo del viaggio a 3800m a La Paz, dove Anita, la mamma di Carmen, viene a visitarci.
montare le scale al quarto piano del albergo con i zaini ci fa perdere il fiato gia a noi, che non siamo abituati male al altitudine. speriamo che Anita se la cavera bene. gli porteremo il zaino. fortunatamente era possibile di cambiare la stanza, cosi quando lei arriva deve solo fare le scale al secondo piano. passiamo i primi due giorni facendo quasi niente per lasciarla aclimatizzarsi. al terzo andiamo in microbus al Valle della Luna e facciamo una piccola camminata tra le roccie di sabbia surreali. senza problemi! adesso siamo pronti per continuare il viaggio.
andiamo a Copacabana, al lago Titicaca non Brasile, dove vediamo il prete benedire numerose macchine che vengono da tutte parti. alcuni dicono che e il lago navigabile piu alto del mondo. non penso che sia vero, ma e un lago enorme al altitudine di piu di 3800m. in barca andiamo alla punta norte della Isola del Sole. ci lasciamo un pomeriggio intero per camminare sul bello, vecchio camino dei Inca al villaggio al sud del isola.
poco prima di arrivare al villaggio una donna Aymara da una lezione di fare tessuti a Anita. una bel esperienza per lei. poi cerchiamo un albergho e godiamo la vista panoramica del sole che sparisce dietro le montagne al bordo del lago. il prossimo giorno andiamo a vedere le ruine preincaiche alla punta sud. poi torniamo per un altra notte a Copacabana e il prossimo giorno lasciamo uno dei nostri paesi preferiti.
in La Paz sind sie überall: diese typischen Frauen mit ihren alt aussehenden Gesichter, ihrer braunen, vom Wetter gegerbten Haut, bekleidet mit dicken, gerafften Jupes, bestickten Blusen und gehäkeltem Dreiecktuch über dem Rücken. unter dem Jupe gucken dünne Beinchen hervor, die mit gestrickten Stulpen bedeckt sind. die Füsse stecken in Sandalen aus alten Autopneus. das auffälligste ihrer Erscheinung ist die viel zu kleine Melone auf dem Haar mit langen schwarzen Zöpfen. diese Frauen tragen auf ihrem Rücken in einem Tuch schwere Lasten oder ein Kind. Bäuerinnen tragen Kartoffeln, Früchte, Blumen oder sogar Eier die steilen Strassen hinauf, setzen sich an den Strassenrand und breiten ihre Ware zum Verkauf aus. diese echten Bäuerinnen prägen das Strassenbild, sind freundlich, interessiert und nicht aufdringlich.
in den Turistenorten in Peru sehen wir eine andere Kategorie Frauen. ihre Kleider sind reich geschmückt, auffällig und leuchtend bunt. meistens begegnet man ihnen in Gruppen mit Kindern die in ebenfalls schmucken Kleidern aber mit abgestumpftem Blick neben ihren Müttern stehen. um das Postkartenbild zu vervollständigen tragen die Kinder ein wenige Tage altes Lämmchen im Arm oder halten ein junges Lama an der Leine. wenn sich Turisten diesen Gruppen nähern rufen sie "Foto! Foto!" (um Geld natürlich).
Carmen hat sogar in Chivay ein Kleiderverleih-Geschäft entdeckt, das diese trachtenartigen Kleider vermietet. es ist also alles nur Show.
Bei einem Busbahnhof haben wir beobachtet wie Gruppen von "Trachtenfamilien" ihre Tiere in den Bus verladen haben und sie einfach in den Gepäckraum gequetscht haben. Ein Alpaka war noch so jung, dass seine Nabelschnur noch nicht einmal getrocknet war. auf Carmens Frage wieviele Tage alt es sei, haben die Besitzer nur gelacht und gesagt: "was heisst hier Tage? das sind erst Stunden!"
die Tiere landen wahrscheinlich in ein paar Monaten im Kochtopf und werden durch Neugeborene, der Mutter entrissene, ersetzt. die Touristen finden ganz junge Tiere ja so süss... wir haben nie Geld bezahlt um ein Foto zu machen!
mit diesem Eintrag verabschiede ich mich als Gast-Autor im Blog von Carmen und Adrian. mein Kopf platzt fast von den vielen neuen Eindrücken die ich in den letzten vier Wochen erhalten habe. Es sind viele Kleinigkeiten die mich jeden Tag zum Staunen brachten und für die beiden Weltenbummler ganz selbstverständlich sind. ich danke Carmen und Adrian dafür, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, an ihrem Leben als Backpacker teilzuhaben. diese Zeit war grossartig und bleibt unvergesslich. vielen Dank!
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